TSV Aubstadt II – FC WMP Lauertal 2:2 (2:0).

Tore: 1:0 David Bauer (36., Foulelfmeter), 2:0 Alban Peci (38.), 2:1, 2:2 André Keßler (50., 64./Handelfmeter). Rot: Mike Glückstein (63., Aubstadt II). Gelb-Rot: Fabian Bauer (89., Lauertal).

Für Aubstadts Spielertrainer David Noack war’s ein „gerechtes Unentschieden. Lauertal war uns körperlich überlegen, die haben sehr robust gespielt. Aber wir haben gut dagegen gehalten.“ Spielerisch sei vor 150 Zuschauern nicht das Niveau erreicht worden, das man sich angesichts der Qualität beider Mannschaften versprochen hatte. Aubstadt II zeigte sich in der ersten Hälfte entschlossen und belohnte sich mit einer 2:0-Führung. Nach Wiederbeginn „haben wir nicht gezeigt, was wir können“. Wohl aber der Gast, der zusehends die Initiative ergriff. „Lauertal war immer präsent, hat gut gepresst.“ Mit frischem Wind und viel Elan kehrte der Gast aus der Kabine zurück. Die optische Überlegenheit führte zum Anschluss, als André Keßler per Kopf nach einem Freistoß erfolgreich war. Und Keßler traf ein zweites Mal: Per Elfmeter nach einem Handspiel von Mike Glückstein, der dafür die rote Karte sah.

 

SV Obererthal – SG WMP Lauertal II 3:1 (2:0).

Tore: 1:0 Tobias Brust (37.), 2:0 Markus Weidinger (45.), 3:0 Tobias Brust (70., Elfmeter), 3:1 Moritz Keller (81., Elfmeter). Gelb-Rot: Sebastian Schüller (45., Lauertal)

Im Kellerduell zeigten sich zunächst die Gäste etwas bissiger. Doch auch Obererthal spielte im Vergleich zur Vorwoche deutlich besser. Nach einer ereignisarmen halben Stunde fasste sich Luca Biemüller ein Herz und zog von der Strafraumkante ab. Der Abpraller fiel Tobias Brust vor die Füße, der gut reagierte und den Ball über die Linie bugsierte. Wenig später schwächte sich Lauertal mit einem frühen Platzverweis selbst. Zudem gelang Markus Weidinger noch vor der Pause das kuriose 2:0. Er wurde vom Torwart angeschossen und von seinem Rücken kullerte der Ball ins Tor. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, berichtete Pressewart Lorenz Brust, „trotzdem hätten wir in der zweiten Halbzeit die Räume besser nutzen und den Sack früher zumachen müssen.“ Die Spielgemeinschaft gab sich trotz der Unterzahl nicht auf, kämpfte weiter und kam durch einen Elfmeter von Moritz Keller zumindest noch zum 3:1.

 

TSV Aubstadt III – SG Lauertal III 1:2 (0:2).

Tore: 0:1 Sven Geßner (8.), 0:2 Benedikt Brandl (9.), 1:2 Peter Rittweger (69.).

Bis auf einen Zähler sind die Lauertaler mit diesem Dreier an ihren Gegner heran gerückt – und noch mit einem Spiel in Rückstand. Das war ganz sicher nicht der Tag der Aubstädter dritten Garnitur, an der die erste Halbzeit komplett vorbei lief und die dann im zweiten Abschnitt dem 0:2-Rückstand vergebens hinterher liefen. „Zwei kleinere Chancen für uns“, resümierte der TSV-Coach Dominik Köhler eine magere Vorstellung seiner Jungs vor der Pause. Begründet auch durch den frühen Doppelschlag der Gäste, als Sven Geßner und Benedikt Brandl innerhalb von zwei Minuten trafen. Dies brachte die Hausherren aus der Fassung, sie brauchten lange, bis sie sich davon erholten. Im zweiten Abschnitt lief es dann erheblich besser. „Da haben wir schon dominiert“, sah Köhler sein Team im Vorteil. Doch es haperte mit der Chancenverwertung. Nach dem Anschlusstreffer von Peter Rittweger legten sich die Hausherren nochmal mächtig ins Zeug, aber es sollte nicht sein, der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. (rm)

 

Quelle: www.infranken.de  und www.rhoenundsaalepost.de