SG Sandberg I/Waldberg II – FC WMP Lauertal 2:1 (1:0).
Tore: 1:0 Nico Hourle (25.), 2:0 Kilian Bühner (60.), 2:1 André Keßler (88.).
Am Fuße des Kreuzbergs erlebten die Zuschauer eine faustdicke Überraschung. Mit dem 2:1-Coup setzte das Tabellenschlusslicht gegen den Titelanwärter aus dem Lauertal ein dickes Ausrufezeichen. „Das war eine extrem gute Mannschaftsleistung“, war SG-Sprecher Janik Holzheimer begeistert. Die Gäste, die im Laufe der Partie durch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Stefan Denner geschwächt wurden und zu spät zum Anschlusstreffer kamen, hatten deutlich mehr Ballbesitz. Sie verstanden es aber nicht, die kompakte und konsequente Abwehr aus den Angeln zu heben. Beim 1:0 drang Nico Hourle in den 16er ein und zog erfolgreich ab. Nach Wiederbeginn lief Lauertal stark an und drückte. Stattdessen schloss Kilian Bühner einen Konter mit einem herrlichen Flugkopfball zum 2:0 ab. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurde zunehmend härter agiert. Sandberg hätte es nach dem späten Gegentreffer zuvor schon leichter haben können, aber der eingewechselte Pascal Walter hatte zwei Hundertprozentige versiebt. rus
SV Aura – FC WMP Lauertal II 7:2 (6:1).
Tore: 0:1 Benedikt Friedel (8.), 1:1, 2:1 Jan Graser (15., 18.), 3:1 Philipp Kaiser (19.), 4:1 Jan Graser (22.), 5:1 Patrick Falkenstein (26.), 6:1 Jan Graser (45.), 7:1 Sascha Graser (50.), 7:2 Christopher Schneider (86.).
Das Duell zweier im Abstiegskampf verwickelter Teams ging klar an die Gastgeber. Diese gerieten früh in Rückstand, erspielten sich danach aber eine Dominanz und setzten das von Sebastian Müller gehütete Gäste-Tor mächtig unter Druck. Vor allem gegen das starke Pressing der SVler fanden die Mannen aus dem Lauertal keine Lösung, das hohe Anlaufen der Platzherren provozierte viele Fehlpässe. Als Jan Graser den Bann gebrochen hatte, wurden auch die nächsten drei Angriffe binnen sieben Minuten erfolgreich abgeschlossen. „Das schönste Tor war das zum 4:1“, informierte SV-Coach Thomas Lutz, „da hat Jan den Ball sauber angenommen, ihn sich perfekt vorgelegt und ihn dann ins lange Eck gejagt“. Die Auraer diktierten den weiteren Spielverlauf, ließen es aber aufgrund der hohen Halbzeitführung im zweiten Durchgang etwas gemächlicher angehen. „Der Gegner hat sich erfreulicherweise nur mit fairen Mitteln gewehrt“, schloss Lutz seinen Bericht ab.sbp
Quelle: www.infranken.de